Ratatouille

Samstag, September 05, 2015

Quelle: Google
Ich weiss nicht wieso, aber Ratatouille gab es bei mir auch schon sehr lange nicht mehr. Ich weiss noch, dass meine Mam in meiner Kindheit das sehr oft gekocht hat, gab noch Erbsen dazu und es schmeckte eigentlich immer sehr lecker. Das ist aber nicht der einzige Grund warum ich mich entschieden habe, das Ratatouille mal endlich selber zu kochen: kennst du den Film Rataouille? Mit der süssen kleinen Ratte? Ach ich finde den sooo schnucklig und habe den mir kürzlich wieder mal angeschaut und deswegen mich dazu bewegen lassen, Ratatouille zu kochen ;). 

Ein bisschen zur Geschichte von Ratatouille: Ratatouille war ursprünglich ein reines Regionalgericht aus der Gegend von Nizza, das erst im 20. Jahrhundert überregional bekannt wurde. Das erste gedruckte Rezept erschien um 1930. Der Name Ratatouille wurde in Frankreich seit dem 18. Jahrhundert für einfache Eintopfgerichte verwendet, abgeleitet von dem französischen Verb touiller für umrühren. Ratatouille stammt von dem provençalischen Wort Ratatolha [rata'tuʎɔ] und heißt nach einer Interpretation angeblich Reste-Fraß (rata = Fraß; touiller = rühren, umrühren) ursprünglich ein Arme-Leute-Essen aus Abfall vom Gemüse – Tomaten, Auberginen, Zucchini, Zwiebeln, Knoblauch – über Stunden geköchelt. (Quelle: Wikipedia)

Rezept für 2 Personen:

  • 1 kleine Aubergine
  • 1 Zucchini
  • 1 Rote und 1 gelbe Peperoni (Paprika)
  • 4 Rispentomaten
  • 10 Babykartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 3EL Tomatenmark
  • 2.5dl Wasser
  • 1 Zweig Rosmarin zum Mitkochen
  • 1 Zweig Thymian zum Mitkochen
  • 12 Cherrytomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • Ein paar frische Basilikumblätter zum Dekorieren
Als erstes erhitzt du eine Pfanne mit Wasser und gibst die Tomaten dazu. Diese kurz warm werden lassen, danach pellen und vom Stielansatz befreien und grobe Stücke schneiden. 

Sämtliches Gemüse waschen. Aubergine in grobe Stücke schneiden, Zucchini in ca. 3mm dicke Ringe, die Peperoni entkernen und auch eher in grobe Stücke schneiden. Die Babykartoffeln nur halbieren, die Zwiebel schälen, halbieren und eher grob schneiden, nicht würfeln.

In einer beschichteten Pfanne etwas Öl erhitzen (habe Olivenöl verwendet) und die Zwiebeln darin mit wenig Salz und Zucker anschwitzen. Danach das Gemüse dazu geben (noch warten mit den Tomaten), etwas Salz und Pfeffer darüber geben und unterrühren. Auf mittlerer Stuffe etwa 15 Minuten schwenken und das Gemüse ganz leicht anbraten lassen. Danach die Tomaten dazu geben. Man kann hier natürlich auch Tomatensaft verwenden, für mich schmeckt es aber besser mit frischen Tomaten. Hier wieder auf mittlerer Temperatur ca 10 Minuten köcheln lassen, Rosmarinzweig halbieren und Thymianzweige dazu geben, gelegentlich umrühren.


Jetzt noch das Tomatenmark mit dem Wasser gut verrühren und dazu geben. Nach ein paar Minuten gibst du noch die Cherrytomaten dazu, die du vorher noch halbiert hast. Untermischen, Teller anrichten, noch ein bisschen Deko mit Basilikum, Thymian und Rosmarin drauf und geniessen :).


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